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Viscaceae (Mistelgewächse)


Familie der Santalales (Sandelbaumartige Gewächse) mit 8 Gattungen und etwa 400 halbparasitischen, strauchig bis krautigen Arten, die subkosmopolitisch verbreitet sind, ihre Hauptvorkommen in den Tropen besitzen und in den kühleren Gegenden der Nordhemisphäre fehlen. Die Pflanzen erreichen mit Haustorien (umgewandelte sproßbürtige Wurzeln) die Wasserleitungsbahnen ihrer Wirte. Blätter meist immergrün, lederig, ohne Stipeln, gegenständig. Blüten meist radiär, eingeschlechtig; männliche T2+2 mit gleich vielen, freien oder mit den Tepalen verwachsenen Stamina; oder weibliche 3+3, G(2-3) unterständig, mit nicht ausdifferenzierten Samenanlagen; Beeren. Einige Arten sind als Schädlinge wichtig, andere werden als Zierpflanzen verwendet. Beerenfrüchte mit je einem klebrigen Samen (Name: Lat. viscum - Vogelleim).
Systematik undPhylogenie: Eine monophyletische Gruppe, die auch als Unterfamilie Viscoideae den Loranthaceae eingegliedert wird.
Viscum album auf Salix alba Bild: F. Oberwinkler, 17.02.2005, Botanischer Garten Tübingen
Viscum album auf Salix alba Bild: F. Oberwinkler, 17.02.2005, Botanischer Garten Tübingen


Einige Gattungen der Viscaceae


Arceuthobium, Dendrophthora, Korthalsella, Phoradendron, Viscum

Viscaceae im Arboretum


Im Arboretum ist die Laubholzmistel, Viscum album, besonders auf Pappeln, Weiden und Apfelbäumen zu finden.

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Erstellt von ubloss. Letzte Änderung: Freitag, 19. Januar 2007 17:09:18 CET by foberwinkler.