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Polygonaceae (Knöterichgewächse)


Früher einzige Familie der Polygonales (Knöterichartige Gewächse), jetzt in die Caryophyllales (Nelkenartige Gewächse) eingegliedert, mit ca. 50 Gattungen und etwa 1200 Arten von Kräutern, selten Sträuchern und wenigen Bäumen, die subkosmopolitisch verbreitet sind. Blätter meist einfach, mit häutiger Nebenblattscheide (Ochrea), wechselständig. Blüten meist radiär, zwittrig bis eingeschlechtig, klein und unscheinbar; Perianth 3-6, in 1/2 Wirteln, innerer manchmal corollinisch, ausdauernd; A6-9; G meist (3) mit 1 bitegmischen, atropen Samenanlage; Endosperm stärkereich. Häufig 2-3-kantige Nuß. Oxalsäure wird von vielen Arten angereichert. Der Name bedeutet "viele Nachkommen"; dies soll sich auf den Vogelknöterich, Polygonum aviculare beziehen.
Phylogenie: Nach molekularphylogenetischen Hypothesen sind die Polygonaceae die Schwesterfamilie der Plumbaginaceae. Zusammen mit den Frankeniaceae und Tamaricaceae bilden sie ein Monophylum innerhalb der Caryophyllales.
Fallopia aubertii. Bild: F. Oberwinkler, 27.05.2006, Botanischer Garten Tübingen
Fallopia aubertii. Bild: F. Oberwinkler, 27.05.2006, Botanischer Garten Tübingen


Einige Gattungen der Polygonaceae


Antigonon, Atraphaxis, Calligonum, Chorizanthe, Coccoloba, Eriogonum, Fagopyrum, Fallopia, Muehlenbeckia, Polygonum, Reynoutria, Rheum, Rumex

Polygonaceae im Arboretum


Im Arboretum ist der Silberregen, Fallopia aubertii, angepflanzt.

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Erstellt von ubloss. Letzte Änderung: Mittwoch, 17. Januar 2007 21:13:04 CET by hwang.