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Koniferen


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Nadelgehölze (Koniferen) sind durch mikrophylle (Nadel-) Blätter mit gabeliger Nervatur gekennzeichnet. Die eingeschlechtigen Blüten werden nicht von typischen Blütenhüllen umgeben. Staubblätter bestehen aus Trägern von Pollensackgruppen. Fruchtblätter besitzen eine einzige, freiliegende, nackte (gymnosperme) Samenanlage. Blüten- und Blütenstände sind zapfenartig ausgebildet. Dem Holz der Koniferen fehlen Tracheen. Die Koniferen sind über ihre funktionellen Kurzwurzeln symbiontisch mit Pilzen vergesellschaftet (Mykorrhizen). Alle Arten der Pinaceen besitzen Ektomykorrhizen, die übrigen Koniferen zumeist vesikulär-arbuskuläre Mykorrhizen (VAM). Ihre Vorfahren sind als Fossilien des Devons und Karbons (Progymnospermen) belegt.

Wichtige Familien, deren Arten besonders in der nördlichen Hemisphäre verbreitet sind, stellen Kieferngewächse (Pinaceae), Sumpfzypressengewächse (Taxodiaceae) und Zypressengewächse (Cupressaceae) dar. Südhemisphärische Verbreitung zeigen überwiegend Arten der Schirmtannengewächse (Araucariaceae) und der Steineibengewächse (Podocarpaceae).


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Erstellt von system. Letzte Änderung: Donnerstag, 20. August 2009 14:41:00 CEST by fherter.