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Hypericaceae (Hartheugewächse, Johanniskrautgewächse)


Traditionell Familie der Theales (Teeartige Gewächse), jetzt der Malpighiales, mit 9 Gattungen und etwa 550 Arten von Bäumen, Sträuchern und Stauden, die subkosmopolitisch verbreitet sind. Blätter einfach, ganzrandig und fast immer gegenständig. Blüten radiär, zwittrig; K und C freiblättrig; A∞, in 5-2 Bündeln; Frucht meist eine gefächerte Kapsel, selten eine Beere oder Steinfrucht. Pflanzen mit ätherischem Öl in schizogenen Öldrüsen, Flavonoiden (auch Biflavonoide), Gerbstoffe (Procyanidine), Naphthodianthronderivate (Hypericin), Phenolcarbonsäuren, Xanthone; antibakteriell wirkt das Phloroglucinderivat Hyperforin. Der Name ist aus dem Griechischen hergeleitet: "auf der Heide wachsend".
Systematik und Phylogenie: Die Familie ist hier im engen Sinne definiert; häufig wurde sie früher in die größere Familie der Guttiferae (Clusiaceae) miteinbezogen. Nach molekularen Stammbäumen sind die Hypericaceae die Schwestergruppe der Podostemaceae. Diese bilden mit den Clusiaceae und Bonneticaceae ein Monophylum innerhalb der Malpighiales.
Hypericum calycinum Bild: F. Oberwinkler, 03.07.2002, Botanischer Garten Tübingen
Hypericum calycinum Bild: F. Oberwinkler, 03.07.2002, Botanischer Garten Tübingen


Einige Gattungen der Hypericaceae


Cratoxylon, Harungana, Hypericum, Vismia

Hypericaceae im Arboretum


Im Arboretum sind Arten der Gattung Hypericum angepflanzt.

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Erstellt von ubloss. Letzte Änderung: Dienstag, 16. Januar 2007 09:35:37 CET by foberwinkler.