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Hamamelidaceae (Zaubernussgewächse)


Traditionell Familie der Hamamelidales (Zaubernussartige Gewächse), jetzt der Saxifragales (Steinbrechartige Gewächse), die in 27 Gattungen mit rund 100 Arten von Bäumen und Sträuchern in West-, Südost- und Ostasien, in Süd- und Ostafrika, sowie im östlichen und südlichen Nordamerika und Mittelamerika verbreitet sind. Blüten 4-5gliederig, mit Kelch und häufig auffälliger, gefärbter Krone, meist freikronblättrig; G2 mit 2 Griffeln, ober-, mittel- und unterständig. Der Name Hamamelis bezieht sich auf die alte griechische Benennung (háma - gleichzeitig, mélon - Apfel, Frucht) für Mespilus, Mispel (Rosaceae).
Phylogenie: Nach molekularphylogenetischen Hypothesen zu den Saxifragales s.l. gehörig. Mit den Altingiaceae, Cercidiphyllaceae und Daphniphyllaceae auf einer basalen, nicht näher aufgelösten Evolutionshöhe der Ordnung stehend.
Hamamelis x intermedia, Zaubernuss-Hybride Bild: F. Oberwinkler, 21.02.2006, Botanischer Garten Tübingen
Hamamelis x intermedia, Zaubernuss-Hybride Bild: F. Oberwinkler, 21.02.2006, Botanischer Garten Tübingen


Untergliederung der Hamamelidaceae


  • Disanthoideae: Blüten in zweiblütigen Köpfchen: Disanthus
  • Hamamelioideae: Blüten zwittrig bis getrenntgeschlechtig: Hamamelis, Trichocladus; Eustigma; Corylopsis, Fortunearia; Sinowilsonia; Fothergilla, Parrotia, Parrotiopsis; Distylium, Sycopsis;
  • Rhodoleioideae: Blüten zwittrig, zu 5-10 in Köpfchen: Rhodoleia
  • Exbucklandioideae: Blüten zwittrig bis eingeschlechtig, in verschiedenen Köpfchen: Exbucklandia

Hamamelidaceae im Arboretum



Im Arboretum sind Arten der Gattungen Corylopsis, Fothergilla, Hamamelis, Parrotia, Parrotiopsis und Sinowilsonia angepflanzt.

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Erstellt von jlorbe. Letzte Änderung: Samstag, 20. Januar 2007 10:57:26 CET by foberwinkler.