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Das Alpinum


Das Alpinum gliedert sich in einen ökologischen und einen geographischen Bereich. Zum Alpinum zählt auch das Alpinenhaus, ein Kaltgewächshaus. Die Gesamtanlage des Alpinums ist bereits die zweite im Neuen Botanischen Garten der Universität Tübingen.
1987 hat Gärtnermeister Gerhard BIALAS begonnen, die ökologischen Bereiche neu zu gestalten. Auf dem nach Südost geneigten Hang wurden Teilreviere für Kalk- und Silikatalpin angelegt. Ein kleiner Bereich ist mit Serpentinfels aufgebaut. Die Vegetationsabfolge reicht von der Waldgrenze bis in die alpinen Felsregionen. Auch das Ökologische Alpinum ist geographisch untergliedert: Ost-, Süd- und Westalpen.
Das Geographische Alpinum hat Gärtnermeister Karlheinz MÄRKLE neu gestaltet. Für die Felsaufbauten wurde Rhätsandstein verwendet.
Der lang gehegte Wunsch für ein Alpinenhaus konnte ab 2002 Schritt für Schritt realisiert werden. Dies war nur möglich durch die großzügige Finanzierung des Förderkreises des Botanischen Gartens.
Die Teilreviere des Geographischen und Ökologischen Alpinums können bereits durch Anklicken geöffnet werden.
Besucher im Alpinum. Bild: F. Oberwinkler
Besucher im Alpinum. Bild: F. Oberwinkler


Übersicht



Geographisches Alpinum


Im geographischen Alpinum können Sie in kurzer Zeit eine spannende Weltreise unternehmen: Am Eingang des Gartens beginnen Sie mit Japan: Die Pyramide der japanischen Sicheltanne (Cryptomeria japonica) ist ein unverkennbares Markenzeichen. Am westlichen Hauptweg sind die arktisch-subarktischen Gebiete rechterhands, die Chinas links zu sehen. Es folgen rechts die südhemisphärischen Bereiche Australiens, Neuseelands und des südlichen Südamerikas. In der großen Kurve des Weges finden sich südwärts afrikanische Reviere (Nord- und Südafrika) sowie reichliche Anpflanzungen mit mediterranen Pflanzen. Gegenüber sind Pflanzen der iberischen Halbinsel gruppiert. Es folgen das Balkan-Revier und die Karpaten. Im Mittelteil ist der Vordere Orient, der Himalaja mit weiteren asiatischen Gebirgen und der Kaukasus angesiedelt. Wenn Sie über den Stufenweg aufwärts wieder bei der Aussichtskanzel ankommen sind rechts Pflanzen von Nordamerika angepflanzt.

Europa

Afrika

Amerika
Asien
Arktisch/subarktischer Raum
Australien


Ökologisches Alpinum


Im ökologischen Alpinum sind nur Pflanzen aus den Alpen angepflanzt. Für die Felsaufbauten wurde Kalk- und Silikatgestein verwendet. Größere Einheiten bilden die nördlichen und südlichen Kalkalpen (Südalpen) sowie ein Silikatbereich der Ostalpen. Auch die Westalpen sind in Kalk- und Silikatbereiche gegliedert. Zwischen Kalk- und Silikatalpin ist in der Mitte der Anlage ein kleiner Serpentinbereich eingeschoben. Die in Hanglage nach unten anschließenden Gehölzvegetationen zählen ebenfalls zum ökologischen Alpinum. Markante Blickpunkte sind die Zirbelkiefer (Pinus cembra) in den Westalpen, die Lärchen (Larix decidua) der Silikat-Ostalpen und die Latschen (Pinus mugo) der Kalkalpen.







Erstellt von system. Letzte Änderung: Freitag, 02. März 2012 07:02:05 CET by fherter.